Musik

Aktuelle Termine in der Reformationskirche

Musik zum Konfirmationsgottesdienst
Am Pfingstsonntag, dem 27. Mai um 10.30 Uhr gestalten Heiner Wiberny und Marc Jaquet den Konfirmationsgottesdienst musikalisch mit jazzigen und klassischen Arrangements für Orgel und Saxophon.

Impulse-Gottesdienst mit Orgelmusik durch die Jahrhunderte
Am Pfingstmontag, dem 28. Mai findet um 10.30 Uhr ein Impulsegottesdienst statt. Marc Jaquet spielt auf der Orgel der Reformationskirche Orgelmusik zu Pfingsten aus den unterschiedlichsten Epochen.

Singegottesdienst
Am Sonntag, dem 10. Juni findet um 10.30 Uhr in unserer Reformationskirche ein Singegottesdienst statt. Dieser besondere Gottesdienst steht unter dem Motto „Geh aus, mein Herz und suche Freud“. Mit sommerlich geprägten Liedern setzen vor allem Sie als Besucher neben und mit dem Vokalensemble den musikalischen Akzent. Im Zentrum steht das bekannte Lied „Geh aus, mein Herz“, das wir auf die unterschiedlichste Weise singen werden: im Wechsel mit dem Vokalensemble, zusammen mit dem Vokalensemble oder sogar integriert als selbstständige Stimme in den Chorsatz und auch einmal als Kanon. Nicht nur die Liturgie, auch das „Postludium“ gestalten Sie selbst mit unserem neuen Quartalslied.

Zu diesem außergewöhnlichen liturgischen Ereignis sind Sie herzlichst eingeladen: Singen Sie mit!

Der Singegottesdienst ist Teil der kirchenmusikalischen Stafette, die 2012 durch alle 38 Kirchenkreise der EKiR wandert und unter dem Motto „S!ngen - Jede  Stimme zählt“ im Kirchenkreis Köln-Süd vom 10. bis 17. Juni klingt. Marc Jaquet

Festliches Chor- und Orchesterkonzert im Rahmen der Singstafette
Ein festliches Chor-und Orchesterkonzert gestalten am darauf folgenden Wochenende Kantoreien und gemeindliche Chöre unseres Kirchenkreises gemeinsam. Lassen Sie sich einladen zu diesen großen Abendmusiken. Es wird die für diesen 2. Sonntag nach Trinitatis komponierte Bach-Kantate erklingen, ein Werk der Gegenwart mit thematischem Bezug und das „Te Deum“ aus der Zeit Ludwigs XIV., dessen Eingangsmusik uns zumindest als “Eurovisions-Jingle“ geläufig ist:

Samstag , 16. Juni, 19 Uhr
Christuskirche in Brühl

Sonntag, 17. Juni, 17 Uhr
Erlöserkirche in Rodenkirchen

Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 76
„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“
Barbara Bannasch:
„Schöpfungsdiaphonie“ (2001)
Marc-Antoine Charpentier: „Te Deum“

Es musizieren:
Gela Birckenstaedt ,Sopran
Dorothee Merkel, Alt
Lothar Blum, Tenor
Christian Palm, Bass
Marc Jaquet, Orgel

Es singen Kantoreien und Chöre aus Brühl,
Frechen, Hürth, Liblar, Sindorf, Sürth/Weiß,
Rodenkirchen und Zollstock.
Es begleitet das Orchester Concert Royal auf
historischen Instrumenten.

Einstudierung und Leitung: Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker des Kantorenkonventes
Köln-Süd mit Barbara Ricarda Mulack.

Karten zum Preis von 14,- Euro für Erwachsene und 8,- Euro für Schüler/Studenten. Kombiticket (1 Erwachsener  und 1 Person unter  18 Jahre) für 18,- Euro  können im Vorverkauf für beide Konzerte beim Kirchenkreis Köln Süd, 02232-455 52 oder unter der e-mail: „klose@kkk-sued.de“ erworben werden. 

Alternativ können Sie die Karten auch bei den Kantoreimitgliedern, der Buchhandlung Brockmann Brühl, dem Gemeindebüro der Friedenskirche Liblar, der Buchhandlung Goltsteinstraße Bayenthal oder der Buchhandlung Köhl in Rodenkirchen erwerben.

In dieser Woche wird es als drittes Format auch chorische Überraschungsmomente geben. Vielleicht sind ja gerade Sie an Ort und Stelle?! Wir freuen uns schon auf Sie!
Ihre Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker im Kirchenkreis Köln Süd

Weitere Informationen zur Stafette in unserem Kirchenkreis und in der Rheinischen Landeskirche finden Sie unter „kkk-sued.de“.

Marc Jaquet und Barbara Mulack

 

Offener Gottesdienst mit Jazz
Sonntag, 24. Juni, 10.30 Uhr
Es spielen Jarry Singla und Band.
Anschließend Jazz und Kölsch auf dem Kirchplatz.

Der indisch-deutsche Pianist und Komponist Jarry Singla lebte zwölf Jahre in New York und Mexico City. Zur Zeit ist Köln der Mittelpunkt seiner Arbeit. Die zahlreichen musikalischen Erfahrungen und Begegnungen beeinflussten immer wieder seine Musik, in der er europäische Musik mit den Spielarten des Jazz und auch mit der Folklore und den Traditionen der Kunstmusik außereuropäischer Länder verbindet. Mehr Infos im Netz unter „jarrysingla.com“.

Vorschau: Nächstes Projektchor-Wochenende am 3. und 4. November

Wir proben am Samstag, dem 3. November von 10.30 bis 17 Uhr im Martin-Luther-Haus. Für ein Mittagessen in der Pause ist gesorgt!
Am Folgetag findet im Rahmen des Gottesdienstes in der Reformationskirche die Aufführung der erarbeiteten Werke statt (Sonntag, 4. November, 10.30 Uhr). Alle, die interessiert sind, in diesem Projektchor mitzusingen und ein bunt gemischtes Programm an einem Tag zu erarbeiten, können sich bis zum 8. Oktober über das Pfarrbüro oder bei Kantor Marc Jaquet (29 87 06 19) anmelden.

                                                                          Marc Jaquet

 

Quartalslied "Singt dem Herrn ein neues Lied"

Aus dem Liederheft „Wortlaute“ (Nr. 33) zum Evangelischen Gesangbuch

„Singt dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut große Wunder überall.“ So lautet die erstes Strophe unseres Quartalsliedes. Wunder?! Im ersten Buch Mose wird über die Schöpfungsgeschichte berichtet: „Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei,… Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. (1. Mos 1, 26a und 27). Täglich werden Menschen geboren und sie sind das Ebenbild Gottes. Und mit jedem Menschen kann man die Hoffnung auf eine neue Welt verbinden. Jede und Jeder von uns ist ein Wunder Gottes in seiner Einzigartigkeit und somit ein neues Lied Gottes. Ulrich O. Bauer

Die Melodie stammt von Herbert Glossner. Er wurde 1932 in Nürnberg geboren und studierte Theologie, Musikwissenschaft, Kirchenmusik und Kunstgeschichte. Er arbeitet als freier Kritiker und Autor in Hamburg.

Sein Lied „Singt dem Herrn ein neues Lied“ lebt von einem markanten und swingenden Rhythmus. Die wichtigsten Elemente sind dabei die Viertelpausen in den Takten 1, 5 und 7, die den durch sie getrennten aufsteigenden Viertelnoten einen kräftigen Akzent geben. Zwei weitere Elemente, die punktierten Rhythmen in den Takten 2 und 6 sowie die Synkopen in den Takten 4 und 6, rufen das typische swingende „Feeling“ hervor. Insgesamt sorgt die durchdachte Rhythmisierung der sich jeweils dreimal wieder-holenden, einander ähnlichen Melodiebausteine für eine klare und schnell fassbare Struktur: das Lied geht „ins Ohr“.

Der Refrain „Jauchzet ihm, alle Welt“ bringt einen bewussten musikalischen Kontrast. Vom höchsten Ton „es“ aus bewegt sich die Melodie wellenartig wieder bis zum tiefen „c“ hinunter. Der absteigende Dreiklang ist dabei das wesentliche Motiv. In rhythmischer Hinsicht ist der Unterschied zum Strophenteil sofort sichtbar: keine Pausen, keine Synkopen, längere Notenwerte. Der Refrain legt den Schwerpunkt auf die Melodie und einen großen gesanglichen Bogen.                                                       Marc Jaquet

 

Unsere anderen Projekte

Projektchor und Vokalensemble – Was ist was?
Da die Chorsituation in unserer Gemeinde im Verlauf des letzten Jahres tief greifende Umbrüche erfahren hat, ist es uns ein Anliegen gewesen, mit neuen Formaten und Chorgruppen auf diese Veränderungen zu reagieren und allen interessierten Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit zu bieten, bei musikalischen Veranstaltungen dabei zu sein und selbst mitzumachen. Zwei unterschiedliche Chorformate haben sich nun in unserer Gemeinde herausgebildet:

Der Projektchor findet zweimal im Jahr an einem Wochenende statt. Hier kann jede und jeder mitmachen, ganz gleich, ob man Vorkenntnisse mitbringt oder nicht. An einem Tag (in der Regel ein Samstag) wird ein Programm für den darauf folgenden Sonntagsgottesdienst erarbeitet. Der Aufwand ist also sehr überschaubar und es geht nicht darum, ein schwieriges Chorwerk auf die Beine zu stellen. Vielmehr richtet sich das Programm nach den vorhandenen sängerischen Möglichkeiten. Ziel ist es ganz einfach, Spaß am gemeinsamen Musizieren und Singen zu haben – in einem Chor, der in sich in dieser Zusammenstellung ja nur für dieses eine Wochenende trifft. Eine Mittagspause lädt dazu ein, sich gegebenenfalls auch näher kennen zu lernen. In den „kontakten“, an dieser Stelle sowie im musikalischen Jahresprogramm wird das „Projektchor-Wochenende“ immer frühzeitig angekündigt. Eine einfache Anmeldung über das Pfarrbüro oder über Kantor Marc Jaquet reicht schon aus.

Das Vokalensemble ist dagegen eine feste Chorgruppe, die seit April 2011 existiert. Das Vokalensemble probt einmal im Monat an einem Samstag von 10 bis 13 Uhr und richtet sich an Sängerinnen und Sänger, die etwas musikalische Vorkenntnisse mitbringen und auch in der Lage sind, ihre jeweiligen Chorstimmen selbstverantwortlich mit Hilfe einer Übungs-CD vorzubereiten. Eine gewisse stimmliche Voraussetzung ist dabei natürlich nötig. Daher sind bei Interesse eine Anmeldung und ein ggf. kurzes Vorsingen bei Kantor Marc Jaquet erforderlich. Das Vokalensemble freut sich nach wie vor über neue Sängerinnen und Sänger, die Spaß daran haben, anspruchsvollere Chorwerke (z.B. Bachkantaten oder Werke a-capella) mitzugestalten! Kontakt und weitere Infos über Kantor Marc Jaquet.   

Vorankündigung:
„Geh aus, mein Herz und suche Freud“ ist das Thema des „Singegottesdienstes“, der am Sonntag, dem 10. Juni um 10.30 Uhr im Rahmen der „Sing-Stafette“ stattfindet. Die Gemeinde darf sich auf einen Gottesdienst freuen, in dem vor allem die Besucher selbst mit vielen sommerlich geprägten Liedern den musikalischen Akzent setzen. Das Vokalensemble wirkt ebenfalls mit. Die Leitung hat Kantor Marc Jaquet.        

Download des aktuellen Kirchenmusikprogramms
Kichenmusikprogramm 2012

Link zur Website unseres Kantors Marc Jaquet: Website von Marc Jaquet

Förderverein
"Freunde der Kirchenmusik in der Reformationskirche Köln e.V."
So mancher festliche Gottesdienst in der Reformationskirche, an dem Kantorei und Orchester mitwirken, wird durch zusätzlichen Einsatz von guten Bläsern oder einem weiteren Solisten besonders schön und wirken lange nach. Solche besonderen Beiträge sind eben im Rahmen des normalen Budgets für die Kirchenmusik in der Gemeinde nicht zu gestalten: Der Förderverein ist als gemeinnützig anerkannt; Spenden können steuerlich geltend gemacht werden.Wenn Sie uns auch finanziell unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende unter dem Stichwort:
Freunde der Kirchenmusik in der Reformationskirche Köln e.V.
Kto-Nr. 1 90 22 90 715, BLZ 370 501 98, Sparkasse KölnBonn

Historie unserer Kantorei
Die Kantorei Bayenthal wurde im Jahr 1893 unter dem Namen „evangelischer Chor Köln-Bayenthal“ gegründet. Die Reformationskirche existierte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Der Chor beteiligte sich aber schon musikalisch im Gottesdienst zur Grundsteinlegung der Kirche am 1. November 1903. Ansonsten lassen sich bis in die dreißiger Jahre keinerlei detaillierten Belege mehr für Aktivitäten des Chores in der Gemeinde finden. Erst kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges tauchen Konzertprogramme und Zeitungskritiken auf, in denen der Chor als „klein“ aber trotzdem „klangschön“ beschrieben wird. Er ist (mit Unterbrechungen während der Kriegszeit) in Konzerten und Gottesdiensten aktiv gewesen. Hervorgehoben werden kann zum Beispiel die Reihe der Bach-Kantaten zum Mitsingen. Eine Zusammenarbeit mit anderen Chören hat es dabei immer wieder gegeben.

Folgende Musiker haben die Kantorei Bayenthal geleitet:
Elisabeth Potz (1929-1936)
Paul Kube (1936-1971)
Hans Martin Corrinth (1971-1976)
Mary Sherburne (1976-1980)
Johannes von Hoff (1980-1986)
Matthias Fischer (1986-1987)
Christian Collum (1988-2008)
Marc Jaquet (seit 2008)

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