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17.5.2020 - Himmelfahrt und Pfingsten

 
Liebe Kinder, liebe Eltern,
 
habt Ihr Euch auch so gefreut wie wir, als die Spielplätze endlich wieder geöffnet wurden? Viele von Euch sind weiterhin die meiste Zeit bei ihren Familien zuhause und gehen noch gar nicht wieder oder nur ganz wenig in den Kindergarten oder in die Schule. Ihr fragt Euch sicher, wie es weiter gehen wird, oder?
 
Vor einer ähnlichen Frage standen die Jünger nach Jesu Auferstehung zu Ostern auch. Wie würde es weitergehen? Würde jetzt alles wieder so sein wie früher? Jetzt, wo der Schrecken über Jesu Tod vorbei war und Jesus wieder lebte und bei ihnen war. Würden die Jünger ganz bald wieder ihr Gepäck zusammenpacken, wieder mit Jesus durchs Land reisen und Jesus zuhören, wie er ihnen spannende, frohe und tröstende Geschichten von Gott erzählte?
 
Sie waren voller Vorfreude und Hoffnung. So wie wir uns freuen, dass die Spielplätze endlich wieder offen sind! So wie wir hoffen, dass auch wir irgendwann wieder im Kinderkirchenraum eng beisammen sitzen und gemeinsam Geschichten lauschen können. Oder so wie wir auch hoffen, irgendwann wieder mit unseren Liebsten zu verreisen!
 
Aber … so ganz war es für die Jünger noch nicht wieder wie vor Jesu Tod. Jesus war zwar auferstanden, aber er war trotzdem noch nicht die ganze Zeit wieder bei den Jüngern. Er war nur manchmal da. Dann schien alles wieder so wie früher. Und dann war er wieder weg und die Jünger waren verunsichert. Irgendwie so wie bei Corona, oder? Mal wirkt manches so wie früher, normal, wie vor Corona, und dann ist wieder alles ganz anders. Die Jünger wünschen sich, dass Jesus immer bei ihnen wäre, nicht nur manchmal. So wie wir uns wünschen, dass unser Leben immer wieder normal wäre und nicht nur manchmal.
 
Im Kindergarten oder in der Schule würdet Ihr jetzt vielleicht die Feste vorbereiten, die ganz bald anstehen: Christi Himmelfahrt und dann zehn Tage später Pfingsten. Jetzt seid Ihr zuhause und manche wissen oder erinnern gar nicht, was damals vor rund 2000 Jahren passiert ist. Und weshalb wir sie heute noch feiern. Irgendwie befinden wir uns gerade in einer ganz ähnlichen Situation wie die Jünger damals an den Tagen von Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Voller Vorfreude und Erwartung, aber dann doch wieder gedämpft in unseren Erwartungen und Hoffnungen. Wie würde, wie wird es weitergehen?
 
Gott hat den Jüngern und allen, die Gott vertrauen, damals ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Er hat ihnen seinen Heiligen Geist geschickt. Und mit ihm die Hoffnung und noch mehr als das: die Gewissheit, dass am Ende alles gut werden wird. So wie wir auch davon ausgehen, dass wir Corona eines Tages überwunden haben werden.
 
Wollt Ihr hören, was die Jünger damals erlebt haben? Dann schaut es Euch an!
 
Dazu findet Ihr:
  • einen kleinen Film mit den vertrauten Holzfiguren, der Euch die Geschichte erzählt. (s.o.). 
Im 1. Teil des Videos hört Ihr die Geschichte von Christi Himmelfahrt, die etwa 6 ½ Minuten dauert. Im 2. Teil könnt Ihr das Pfingstwunder miterleben, er ist ca. 4 Minuten lang.
Ihr könnt Euch den 2. Teil des Films auch gerne erst später, z.B. an Pfingsten, anschauen, da das Video in einem Rutsch zu sehen für die Jüngeren zu lang sein könnte.
 
Und was wäre die Kinderkirche ohne gemeinsames Singen, Beten und Basteln?
So findet Ihr auch:
  • Lieder in Ton und Text, die Ihr gemeinsam singen könnt (s. u.),
  • den Ablauf mit zwei Gebeten, die Ihr gemeinsam sprechen könnt,
  • und eine Bastelidee für ein Pustebild mit Wassermalfarben, bei der Ihr den Heiligen Geist in Form eines Windstoßes spielen könnt.
 
Also: Holt Euch die Kinderkirche ins Wohnzimmer, singt, betet, bastelt und schaut – wir wünschen Euch viel Freude dabei!
 
Euch allen ein gesegnetes Himmelfahrtsfest und Pfingstfest! Bleibt behütet!
Das Kinderkirchenteam
Lea-Margarete Lätsch, Andrea Trebeck, Sebastian Haßler, André Schaffrin, Stefanie Eichhorn,
Pfr. André Kielbik, Vikarin Leonie Stein
 

 

12.4.2020 - Ostersonntag
 

Liebe Kinder, liebe Eltern,
 
welch ein besonderes Osterfest feiern wir dieses Jahr – ein Osterfest ohne die räumliche Nähe zu Großfamilie und Freunden, ohne die Gemeinschaft in der Gemeinde, ohne manches vertraute Gefühl der Nähe. Manch einem drängt sich vielleicht ein Gefühl der Leere auf, der Einsamkeit. So wie Jesus sie, ganz Mensch, in den Stunden vor seinem Tod gefühlt haben mag. Und so, wie sich die Jünger und Jesu Freunde am allerersten Sonntag nach Jesu Tod gefühlt haben. Fühlen wir uns also gerade so wie die allerersten Christen vor rund 2000 Jahren? Und: werden wir uns ewig so fühlen?
 
Ganz gewiß nicht. Denn an diesem allerersten Sonntag nach Jesu Tod geschah etwas, das sämtliche Traurigkeit für immer verwandelte. Es geschah etwas viel Größeres, Wunderbareres, als der Tod und die damit einhergehende Leere, Einsamkeit und Traurigkeit je an Tiefe haben können – es geschah das allererste Ostern! In dem die Liebe Gottes zu den Menschen unfaßbar groß erlebbar wird. Denn Ostern bedeutet, daß Gott stärker ist als der Tod. Dass das Leben durch die Liebe über den Tod siegt. Dass Gott uns unendlich liebt und nichts uns von seiner Liebe trennen kann. Nicht einmal der Tod. Und auch Corona nicht.
 
Kennt Ihr noch die Geschichte, wie die Frauen zu Jesu Grab gehen und es leer vorfinden? Erinnert Ihr noch, was sie da alles gefühlt haben, wie sie reagiert haben?
Schaut sie Euch an!
 
Dazu findet Ihr:
  • einen kleinen Film, der Euch die Geschichte erzählt. (s.o.)
 
Und was wäre die Kinderkirche ohne gemeinsames Singen, Beten und Basteln?
So findet Ihr auch:
  • Lieder in Ton und Text, die Ihr gemeinsam singen könnt (s. u.),
  • den Ablauf mit zwei Gebeten, die Ihr gemeinsam sprechen könnt,
  • und eine Bastelanleitung, mit der Ihr ein Lamm und ein Küken aus einem Blatt Papier quasi zum Leben erwecken könnt.
 
Also: Holt Euch die Kinderkirche ins Wohnzimmer, singt, betet, bastelt und schaut – wir wünschen Euch viel Freude dabei!
 
Euch allen ein gesegnetes Osterfest! Bleibt behütet!
Das Kinderkirchenteam
Lea-Margarete Lätsch, Andrea Trebeck, Sebastian Haßler, André Schaffrin, Stefanie Eichhorn, Pfr. André Kielbik, Vikarin Leonie Stein
 

9.4.2020 - Gründonnerstag

Liebe Kinder, liebe Eltern,
auch wenn Ihr bisher schon nicht mehr in den Kindergarten und in die Schule gegangen seid – nun sind Ferien! Osterferien! Und sicher freut Ihr Euch schon genauso wie wir vom Kinderkirchenteam auf das Osterfest!
 
Diese Freude wollen wir miteinander teilen. Und um uns gemeinsam darauf einzustimmen, nehmen wir Euch jetzt schon mit auf den Weg.
Sicher seid Ihr im Moment viel draußen und habt vielleicht auch einen Garten, in dem Ihr toben könnt. – Unsere Geschichte erzählt davon, wie Jesus in einen Garten geht. Allerdings geht er abends dorthin, nach dem Essen, und er nimmt drei seiner Freunde mit. Anders als Ihr, wenn Ihr tagsüber draußen spielt, ist Jesus aber nicht nach Lachen zumute … warum?
 
Schaut es Euch an!
 
Dazu findet Ihr hier:
  • einen kleinen Film, der Euch die Geschichte erzählt, und
  • eine Bastelanleitung, mit der Ihr die Landschaft des Gartens nachbasteln könnt.
 
Und was wäre die Kinderkirche ohne gemeinsames Singen und Beten?
 
So findet Ihr auch:
  • Lieder in Ton und Text, die Ihr gemeinsam singen könnt (s.u.),
  • und den Ablauf mit zwei Gebeten, die Ihr gemeinsam sprechen könnt.
 
Also: Holt Euch die Kinderkirche ins Wohnzimmer, singt, betet, bastelt und schaut – wir wünschen Euch viel Freude dabei!
 
Bleibt behütet!
Das Kinderkirchenteam
Lea Lätsch, Andrea Trebeck, Sebastian Hassler, André Schaffrin, Stefanie Eichhorn,
Pfr. André Kielbik, Vikarin Leonie Stein
 

22.3.2020 - Sturmstillung

 

Liebe Kinder, liebe Eltern,
viele von Euch freuen sich jeden Monat auf die Kinderkirche – und auch wenn wir am nächsten Sonntag nicht im Martin-Luther-Haus gemeinsam feiern können, soll Eure Vorfreude nicht enttäuscht werden!
 
Ihr merkt, Euer Tagesablauf ist gerade anders als sonst – kein Kindergarten, keine Schule, die Eltern in Gedanken woanders, ein bisschen unruhige, fast schon stürmische Zeiten …?
 
Wir möchten Euch einladen, Euch zuhause gemeinsam mit einer Sturmgeschichte zu beschäftigen – mit einer Geschichte aus dem Markusevangelium, in der Jesus es schafft, einen Sturm zu beruhigen. Großartig, oder?
 
Dazu findet Ihr hier:
  • einen kleinen Film, der Euch die Geschichte erzählt,
  • einen Bastelbogen, mit dem Ihr die Figuren des Films nachbasteln könnt,
  • und den Text der Geschichte zum Vor- und Nachlesen.
     
    Und was wäre die Kinderkirche ohne gemeinsames Singen und Beten?

So findet Ihr auch:
  • Lieder in Ton und Text, die Ihr gemeinsam singen könnt,
  • und ein Gebet, das Ihr gemeinsam sprechen könnt.

    Also: Holt Euch die Kinderkirche ins Wohnzimmer, singt, betet, bastelt und schaut – wir wünschen Euch viel Freude dabei!

Bleibt behütet!
Das Kinderkirchenteam
Lea Lätsch, Andrea Trebeck, Sebastian Hassler, André Schaffrin, Stefanie Eichhorn,
Pfr. André Kielbik, Vikarin Leonie Stein
 

 

Musik 2019, 2. HJ

Gemeindebrief

Zeitgleich-Gottesdienst