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Auf den Flügeln der Musik

Die Kirchenmusik ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Gemeindelebens. Das Musikprogramm – ob als gestaltendes Element des Gottesdienstes oder als eigenständige Konzertveranstaltung – wird in abwechslungsreicher Weise von unserem Kantor Samuel Dobernecker gestaltet.

In Kantatengottesdiensten können die Besucher Kantaten von Johann Sebastian Bach und anderen Komponisten für Orchester, Solisten und Chor genießen. An hohen Feiertagen wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten darf festliche Kirchenmusik natürlich nicht fehlen. Solche Anlässe werden mit Chormusik von unserem Vokalensemble, dem Kinderchor, Werken mit kammermusikalischer Besetzung, Blechbläserstücken und vielem mehr konzertant gestaltet. Zweimal im Jahr bereichert auch der Projektchor den Sonntagsgottesdienst. Für unsere Jazz-Gottesdienste sind wir schon seit vielen Jahren über die Gemeindegrenze hinaus bekannt.

Gefördert wird unsere Kirchenmusik vom Förderverein „Freunde der Kirchenmusik in der Reformationskirche e.V.“

Nähere Informationen entnehmen Sie gerne unserem Flyer Kirchenmusikprogramm 2018

Musik im Gottesdienst

Offener Gottesdienst mit Jazz 

Am Sonntag, 17. Juni um 10.30 Uhr laden wir zu einem Offenen Gottesdienst mit Jazz ein. Der Kölner Saxofonist Heiner Wiberny und der Pianist Christian Kluxen, die sicher vielen in der Gemeinde noch bekannt sind, werden mit ihrem Jazz-Quartett wieder zu Gast bei uns sein. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es wieder Kölsch und natürlich noch mehr Jazz auf dem Kirchenvorplatz eingeladen. Den Gottesdienst hält Pfarrer André Kielbik.

Gottesdienst mit Vokalensemble

Am Sonntag, 1. Juli 10.30 Uhr wird das Vokalensemble an der Reformationskirche den Gottesdienst gestalten. Zu hören sind Motetten und Choräle von Mendelssohn-Bartholdy sowie der 150. Psalm von César Franck. Den Gottesdienst hält Pfarrer Dr. Bernhard Seiger.

Konzerte

Konzert des neu gegründeten Kinderchors

„Wie schön war die Stadt Ninive“! Am Sonntag, dem 24. Juni um 16 Uhr lädt der Evangelische Kinderchor zu einem Konzert mit Singspiel ins Martin-Luther-Haus ein. Die Geschichte des Propheten Jona berührt uns heute in mehrfacher Hinsicht: Die Überreste der damals verschonte Stadt wurden 2015 von gewaltsüchtigen Fanatikern zerstört, darunter das Heiligtum für den Propheten Jona. Die Bewohner Ninives aber sind auch uns nah: „Da tranken sie, da aßen sie/ die Hungernden vergaßen sie/ und ihre schönen bunten Kleider/ die nähten eingefangne Schneider.“ Und nicht zuletzt verweist Jesus selbst auf „das Zeichen des Jona“. 

Der Jenaer Theologe Klaus-Peter Hertzsch (1930-2015), selbst eine Jona-Figur im kirchlichen Widerstand in der DDR, hat mit seinen Biblischen Balladen 1970 ein Werk von unvergleichlichem Sprachwitz geschaffen, das teils vom Chor, teils von einem Sprecher und Solisten erzählt wird. Kongenial vertont wurde die Geschichte von Detlev Schöner (1950-2015), KMD und Domkantor in Naumburg. Das Konzert möchte dazu beitragen, dieses Juwel ostdeutscher Poesie wieder zum Vorschein zu bringen. 

Film und Musik im Einklang

Wenn am 29. Juni um 21 Uhr die Sonne sinkt, wird die Reformationskirche von einem anderen Licht weiter erleuchtet: Der Stummfilm „Panzerkreuzer Potemkin“ von Sergej Eisenstein (1925) wird auf großer Leinwand gezeigt, begleitet von improvisierter Musik von Orgel und elektronischen Instrumenten. Der Schlagzeuger und Soundkünstler Lukas Schäfer wird mit Kantor Samuel Dobernecker dabei eine auf den Film abgestimmte Musik entwerfen, der mit seiner Bildsprache und besonderen Schnitttechnik bahnbrechend für die Entwicklung der noch jungen Filmgeschichte war und bis heute als in manchen Aspekten unübertroffen gilt. Der Film wird auf großer Leinwand präsentiert. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Quartalslied

Wie viele Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch kennen Sie? Oder anders gefragt: Wie viele Lieder könnten Sie sofort mitsingen? Bei wie vielen Liedern bräuchten Sie eine kurze Zeit, um sich wieder zu erinnern? Und wie viele der 695 Lieder und Gesänge, die unser Evangelisches Gesangbuch enthält, haben Sie noch nie gehört? Natürlich würden Ihre Antworten individuell unterschiedlich ausfallen. Dennoch ist klar: Viele Lieder unseres Gesangbuches sind weitestgehend unbekannt geblieben.

Um das zu ändern, wird mit jedem neuen Quartal von Prädikant Ulrich Bauer und unserem Kantor ein Kirchenlied ausgewählt, welches in unserem Gemeindebrief „kontakte“ vorgestellt und bezüglich seiner textlichen und musikalischen Bedeutung näher erläutert wird. Dabei soll jenes Lied auch für den jeweiligen Zeitraum im Gottesdienst vermehrt Verwendung finden, vorzugsweise als zweites Lied zwischen den Lesungen.

Erläuterungen zum aktuellen Quartalslied finden Sie hier.

Musikprogramm 2018

Gemeindebrief

Für Neuzugezogene