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Auf den Flügeln der Musik

Die Kirchenmusik ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Gemeindelebens. Das Musikprogramm – ob als gestaltendes Element des Gottesdienstes oder als eigenständige Konzertveranstaltung – wird in abwechslungsreicher Weise von unserem Kantor Samuel Dobernecker gestaltet.

In Kantatengottesdiensten können die Besucher Kantaten von Johann Sebastian Bach und anderen Komponisten für Orchester, Solisten und Chor genießen. An hohen Feiertagen wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten darf festliche Kirchenmusik natürlich nicht fehlen. Solche Anlässe werden mit Chormusik von unserem Vokalensemble, dem Kinderchor, Werken mit kammermusikalischer Besetzung, Blechbläserstücken und vielem mehr konzertant gestaltet. Für unsere Jazz-Gottesdienste sind wir schon seit vielen Jahren über die Gemeindegrenze hinaus bekannt.

Gefördert wird unsere Kirchenmusik vom Förderverein „Freunde der Kirchenmusik in der Reformationskirche e.V.“

 

Musik im Gottesdienst

Der Gottesdienst am Sonntag Trinitatis, 30. Mai um 10.30 Uhr erklingt die Motette "Singet dem Herrn ein neues Lied" BWV 225 von Johann Sebastian Bach. Es singt ein offener Kammerchor aus Freunden der Kirchenmusik an der Reformationskirche. 

Am Sonntag, 13. Juni 10.30 Uhr findet wieder ein Jazz-Gottesdienst statt. Zu Gast ist das Christine Corvisier Quintett mit Musik aus ihrem neuen Album „Chansons de Cologne“. Es spielen Christine Corvisier / Tenorsaxofon, Sebastian Scobel / Piano, Martin Schulte / Gitarre, David Andres / Bass und Thomas Sauerborn / Schlagzeug. „Christine Corvisier stellt unter Beweis, dass anspruchsvoller und zeitgenössischer Jazz für den Hörer durchaus nachvollziehbar sein kann, sogar groove haben darf“ – Jazzpodium. In „Chansons de Cologne“ interpretiert das Quintett berühmte Chansons von Edith Piaf, Charles Aznavour u.a. Bei gutem Wetter findet der Gottesdienst im Kirchpark statt.

Am Sonntag, 20. Juni 10.30 Uhr erklingt die Kantate "Jauchzet Gott in allen Landen" BWV 51 von Johann Sebastian Bach. Die bekannte Kantate ist eine der virtuosesten Bachs und einmalig in ihrer Besetzung für Sopran und Trompete solo sowie Streicher und Continuo. Es musizieren Anna Herbst / Sopran, Tobias Fehse / Barocktrompete sowie ein Ensemble auf historischen Instrumenten unter Leitung des Organisten Felix Schönherr. 

Konzerte

Am Freitag, 25. Juni um 21 Uhr gibt es ein Stummfilmkonzert mit Live-Musik in der Reformationskirche. Zu sehen ist "Das Cabinet des Dr. Caligari" (D 1920) von Robert Wiener. Der expressionistische Stummfilm gilt als Meilenstein der Filmgeschichte und wurde nicht zuletzt aufgrund seines herausragendensurrealistischen Szenenbilds weltbekannt. Er erzählt eine Geschichte, in der die Konturen von Realität und Wahn stets undeutlich gehalten werden. Der Blick in die Tiefe, die Illusion, der Schwindel werden visuell und erzählerisch ausgereizt.

Zur Handlung: Ein Schlafwandler wird tagsüber vom zwielichtigen Dr. Caligari als Jahrmarktsattraktion vorgeführt. Nachts ereignen sich mysteriöse Morde. Der Protagonist Francis sieht eine Verbindung zwischen den Geschehnissen und will dem dubiosen Dr. Caligari auf die Schliche kommen.

Eintritt 12/5€ an der Abendkasse. Keine Voranmeldung nötig. Zutritt bei Inzidenzstufe 2 oder 3 nur mit Negativtest-/Immunisierungsnachweis Covid19, sonst nicht erforderlich. 

 

Am Sonntag, 27. Juni um 18 Uhr lädt das Rodenkirchener Kammerorchester unter Leitung von Peter Stein wiederum zu einem Konzert unter dem Titel „Hall und Widerhall“ in die Reformationskirche ein: 

Das macht, es hat die Nachtigall

Die ganze Nacht gesungen;

Da sind von ihrem süßen Schall,

Da sind in Hall und Widerhall

Die Rosen aufgesprungen. 

(Theodor Storm, Die Nachtigall (1855))

Das akustische Phänomen des Echos zeigt, wie eng Musik mit unserer Wahrnehmung des Raums verbunden ist. Abstände, die wir momentan einzuhalten gezwungen sind, lassen uns nachdenken über das Empfinden von Nähe. Das Programm des Rodenkirchener Kammerorchesters vereint ganz unterschiedliche Aspekte von Hall und Widerhall, wie sie Theodor Storm poetisch in seinem Gedicht über die Nachtigall ausdrückt. Echos im Raum, vom Venezianer Gabrieli im 17. Jahrhundert in prächtiger Mehrchörigkeit für den Markusdom komponiert, treffen auf autobiografische Reflexionen des genialen Filmkomponisten der Hitchcock-Klassiker Bernard Herrmann. Musik, die für räumliche Distanzen komponiert wurde, wie Haydns „Echosextett – in zwei Zimmern aufzuführen" oder Griegs Volkslied, dass sich auf die traditionellen norwegischen Hirtenrufe bezieht, trifft auf die psychedelischen Bilder in „Echoes" von Pink Floyd. Das Rodenkirchener Kammerorchester lädt Sie ein zu dieser musikalisch-poetischen Assoziationskette. Das Konzert war bereits für den 8. März angekündigt und musste aufgrund der öffentlichen Verordnungen verschoben werde. 

Der Eintritt beträgt 15/10€ (Ermäßigung für Studierende und KölnPass-Inhaber, Schüler frei).

 

Am Donnerstag, 9. September um 20 Uhr findet in der Reformationskirche das Eröffnungskonzert des 11. Ökumenischen Kirchenmusikfestivals Köln „3-2-1 Orgel“ statt. Es erklingt synagogale Orgelmusik sowie Orgelmusik jüdischer Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts wie Louis Lewandowski, Heinrich Schalit, Herman Berlinski u.a., darunter auch bisher unveröffentlichte Werke. Um 19 Uhr wird es einen Einführungsvortrag durch die deutsch-amerikanische Musikwissenschaftlerin Tina Frühauf / New York geben, deren Forschungen in diesem Bereich maßgeblich sind. 

Der Eintritt zum Konzert beträgt 10/5€ (Ermäßigung für Studierende und KölnPass-Inhaber, Schüler frei).

Quartalslied

Wie viele Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch kennen Sie? Oder anders gefragt: Wie viele Lieder könnten Sie sofort mitsingen? Bei wie vielen Liedern bräuchten Sie eine kurze Zeit, um sich wieder zu erinnern? Und wie viele der 695 Lieder und Gesänge, die unser Evangelisches Gesangbuch enthält, haben Sie noch nie gehört? Natürlich würden Ihre Antworten individuell unterschiedlich ausfallen. Dennoch ist klar: Viele Lieder unseres Gesangbuches sind weitestgehend unbekannt geblieben.

Um das zu ändern, wird mit jedem neuen Quartal von Prädikant Ulrich Bauer und unserem Kantor ein Kirchenlied ausgewählt, welches in unserem Gemeindebrief „kontakte“ vorgestellt und bezüglich seiner textlichen und musikalischen Bedeutung näher erläutert wird. Dabei soll jenes Lied auch für den jeweiligen Zeitraum im Gottesdienst vermehrt Verwendung finden, vorzugsweise als zweites Lied zwischen den Lesungen.

Erläuterungen zum aktuellen Quartalslied finden Sie hier.

Musik 2021

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